Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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gnügt darüber, daß er Blanca's Aufenthaltsort nicht entdeckt hat; da er nicht zu Julia gehen will, ohne genauere Nachrichten eingezogen zu haben, entſchließt er ſich, in das Hotel des Marquis zu eilen.

Das Hotel des glänzenden Villebelle war ſeines Herrn würdig und lag in einer geringen Entfernung von dem Louvre. Chaudoreille ſchleicht in einen un⸗ geheuern Hof⸗ verbeugt ſich tief vor dem Schloßvogte und fragt, ob der gnädige Herr in Paris ſei.„Der Herr Marquis iſt in England,“ erwiedert der Schloß⸗

vogt, auf den kleinen Chaudoreille hochmüthig herab⸗

blickend, und da dieſer ſieht, daß es ihm unmöglich iſt, eine Unterhaltung mit dem ſtolzen Vogte anzu⸗ ſpinnen, verläßt er das Hotel, zu ſich ſagend:„In England! Will er die Kleine mit Plumpudding ver⸗ führen? Wahrlich, ich habe gethan, was ich konnte!... Wohlan, erzählen wir jetzt der ſchönen Julia Alles, was ich weißz; es iſt erſt fünf Uhr, ich habe noch Zeit, ehe ich zu meinem Rendezvous gehe.“

Chaudoreille eilt zu der jungen Italienerin. Die alte Dienerin öffnet ihm.„Iſt Ihre Gebieterin an⸗ weſend?“ ſagte er zu ihr.

„Ja, mein Herr.“

„Iſt ſie allein?“

„Ja, mein Herr.“

„Kündigen ſie ihr an, daß der Ritter Chaudoreille ihr die wichtigſten Dinge mitzutheilen hat.“

Die Dienerin kehrt bald zurück und führt Chau⸗

doreille auf der Stelle zu ihrer Gebieterin. Julia

ging in ihrem Zimmer auf und nieder und ſchien