Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Haſt Du ein Haus in dieſer Gegend der Stadt gekauft?“ ſagte Marcel zu ihm.

„Es iſt nicht mehr die Rede davon, ich bin be⸗ ſtohlen... vollſtändig beſtohlen worden, mein Freund! ... Ich nehme eine Sänfte, und die Elenden, die mich tragen, führen mich in einen Keller und fallen zu vierzehn oder fünfzehn Mann über mich her!... Die Tapferkeit vermag nichts gegen die Ueberzahl; ich glaube jedoch, daß ich, mich vertheidigend, drei oder vier von ihnen getödtet habe. Aber laſſen wir das; ſag' mir, mein theurer Marcel, ob der Marquis ſeine neue Eroberung hierher geführt hat?“

„Ich habe weder den gnädigen Herrn, noch irgend Jemand von ſeiner Suite geſehen.“

„Marcel, Du lügſt!“

„Ich ſage Dir die Wahrheit; ich bin allein in dem Hauſe...“

„Der Teufel! das verwirrt meine Gedanken ein wenig... Biſt Du wohl ganz überzeugt, daß Du

nicht lügſt?“

„Ei, zum Henker! wenn Leute hier wären, ſo hätte ich Dich ſchon lange fortgeſchickt.“

„Weißt Du, ob Dein Herr andere kleine Beſi ſitz⸗ thümer in der Umgegend vnn Paris hat?“

„Ich weiß bloß die Befehle, die man mir ertheilt, zu befolgen, zu ſchlafen und zu eſſen; übrigens bin ich weder neugierig, noch ſchwatzhaft.“

„Du handelſt ſehr thöricht, Du wirſt Dich nie weit emporſchwingen. Lebe wohl, Marcel.)

Chaudoreille eilt nach Paris zurück, ſehr mißver⸗

Paul de Kock. LVIII. 4