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rathe, Ihre Börſe, die Sie verloren haben, zu ſuchen, wollen Sie mich erdroſſeln...“ „Meine Börſe?2... Wie! Sie ſprachen von Geld?“ „Kann ich von etwas Anderem ſprechen... nach⸗ dem ich ſo viel gehabt habe!“ „Ach, Verzeihung, mein Herr, wir haben uns. mißverſtanden...“
„Dieß fange ich an einzuſehen; aber, zum Henker! wir drücken uns ſehr hart, das heißt, Sie drücken mich! Welche Fauſt haben Sie... Gerade wie ich, wenn ich den Roland in der Hand habe... Es iſt, ſcheint es, kein Geld, was Sie verloren haben?“
„Ach! mein Herr, gefiele es dem Himmel.. ich 1 würde Alles, was ich beſitze, hingeben, um ſie wieder aufzufinden, die ich anbete... ſie, die meine Gattin werden ſollte.“ „Arme, unſchuldige Seele!“ ſagt Chaudoreille zu 3 ſich;„um einer Frau willen jammert er ſo... er weiß nicht, was es heißt, zweihundert Piſtolen zu “ verlieren, ohne die kleine Münze zu zaͤhlen! Allein 1 weil er nicht beſtohlen iſt, ſo ſuchen wir ihm nützlich zu werden. Wenn ich mir durch die Aufſuchung ſeines Täubchens ein wenig wieder aufhelfen könnte!...“ Der Ritter richtet ſich ganz auf, ſetzt ſich dann auf den Stein neben Urbain und ſagt in einem rüh⸗ renden Tone zu ihm:„Erzählen Sie mir Ihre Leiden, junger Menſch. Ich bin der Beſchützer aller Leidenden in der Natur... vermittelſt einer kleinen Belohnung; allein ich ſetze nie einen Preis an, ich verlaſſe mich auf die Großmuth derer, denen ich diene.“


