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loch werfen laſſen. Aber ach! wer wird mir meine zweihundert Piſtolen zurückgeben? Ich wette, daß Sie nicht ſo viel bei ſich hatten, Kamerad?... nicht wahr?... Zum Henker! Sie ſeufzen, als ob man Ihnen den Thurm von Notre⸗Dame geſtohlen hätte! Sind Sie wohl in einer Sänfte beraubt worden?“
Urbain ſtoßt einen tiefen Seufzer aus und mur⸗ melt:„Ach! habe ich ſie denn auf immer verloren?“
„Ich wußte es wohl,“ ſagte Chaudoreille zu ſich, ner hat ſeine Börſe verloren, oder vielmehr man hat ſie ihm genommen. Kamerad, haben Sie ſie in dieſer Gegend der Stadt verloren?“
Urbain blickte ihn überraſcht an und antwortete endlich:„Ich weiß nicht, wo ſie ſein mag... ſeit acht Stunden laufe ich in Paris umher... ich bin nicht weiter gekommen!“
„Wenn Sie wenigſtens eine Laterne hätten... dieſe würde Ihnen das Geſchäft erleichtern. War ſie von großem Umfange?... Wenn wir ſie voll wiederfinden, Kamerad, ſo theilen wir mit einander, das iſt eine abgemachte Sache.“
Urbain ſteht auf, faßt Chaudoreille bei der Kehle, und ruft, ihn unſanft gegen den Boden drückend, aus:„Elender! wagen Sie es, meines Schmerzes zu ſpotten? Wenn ich bloß meinem Zorne Gehör ſchenkte...“.
„Ach! ſchenken Sie ihm doch nicht Gehör... ich bitte Sie... o weh... ich kann nicht mehr. Was für ein Teufel von Menſch ſind Sie?... Kommen Sie von dem Schloſſe Varvert?... Weil ich Ihnen


