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mein Kamerad... und ich träumte einen herrlichen Traum!... Ich hatte die zweitauſend Livres in Gold noch in meiner Taſche, und das Erwachen ruft mir die traurige Wirklichkeit zurück!... Ach! tauſend Millionen Knebelbärte!... die Schurken, die Nichts⸗ würdigen! ſie haben mir Alles genommen... Ich habe gut mich betaſten... ich beſitze keinen Heller mehr!... O Tod! o Wuth! o Verzweiflung!“
Chaudoreille wirft ſich von Neuem zur Erde nieder und reißt ſich zwei oder drei Haare aus ſeinem Kne⸗ belbarte aus. Endlich, da er findet, daß er dadurch nicht wieder in den Beſitz ſeiner Thaler kommt, be⸗ ruhigt er ſich und betrachtet Urbain von Neuem, der tiefe Seufzer ausſtoßt, ohne, wie es ſcheint, die Ver⸗ zweiflung des armen Beraubten zu beachten.
„Zum Henker! das iſt eine ſehr wortkarge Perſon,“ ſagt der Gascogner zu ſich, ſich noch einmal an Urbain wendend.„Ich wette, daß man Sie eben⸗ falls beſtohlen hat, mein Kamerad? Dieſe Stadt iſt ein wahrer Sammelplatz von Spitzbuben und Ban⸗ diten; ein ehrlicher Mann kann nur noch inmitten einer Patrouille ſicher ſpazieren gehen, und auch der Wache würde ich mich nicht anvertrauen!... Ach! das verwünſchte Theater iſt die Urſache meines Un⸗ glücks! Elende Gaukler! im Hotel von Bourgogne es wagen, ſich über einen Edelmann von mei⸗ ner Abkunft luſtig zu machen!... Ah! Turlupin, mein Freund, ich werde Dich wiederfinden: morgen ſchon werde ich bei dem Kriminalrichter eine Klage einreichen und alle Gautier⸗Garguille in ein Kerker⸗
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