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„Was könnten Sie für mich thun, mein Herr?... Ich habe keine Spur über die Entführer und den Weg, den ſie eingeſchlagen haben. Ach! ich fühle, daß mich der Muth verläßt!“
„Was ſoll das heißen, junger Menſch? Nie muß uns der Muth verlaſſen! Pfui doch! In allen Wech⸗ ſeln des Lebens iſt es der Muth, der uns den Göt⸗ tern gleichſtellt, die in Wahrheit den Tod nicht zu fürchten brauchen, weil ſie unſterblich ſind. Allein kommen wir auf uns zurück. Wenn Sie Geld haben, ſo iſt immer noch Hülfe vorhanden und ich werde Ihnen Ihre Schöne wieder auffinden: ich habe zwei gute Freunde, die Kundſchafter ſind... das heißt dieſes Geſchäft als Dilettanten treiben, zum Beſten der Menſchheit. Sprechen Sie, in welchem Stadt⸗ viertel wohnte die Kleine?“. 3
„In der Straße des Bourdonnais, bei dem Bar⸗ bier Touquet, der ſie erzogen hatte.“
„Bei dem Barbier... in der Straße des Bour- donnais... und Ihre Schöne heißt Blanca?“
„Ja, mein Herr; kennen Sie ſie?. Ach! haben Sie die Güte, es mir zu ſagen.“
„Im Augenblick, im Augenblick, mein junger Freund. Bei Gottl! das iſt ein Ereigniß, dem ich... Ach! alle Teufel, wie glücklich ſind Sie, daß Sie mich getroffen haben!“
„Was! Sie könnten mir Blanca wieder auffin⸗ den?... Ach, mein Herr, wie dankbar würde ich gegen Sie ſein.“
Urbain wirft ſich Chaudoreillen um den Hals,


