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„Ich will nichts von allem dem,“ antwortet ſie
ſeufzend.„Um Urbain zu gefallen, bedurfte ich dieſes Schmuckes nicht; was würde er ſagen, wenn er ihn an mir ſähe?“
„Immer Urbain!... Sagte ich Ihnen nicht, Ma⸗ demoiſelle, daß Sie ihn nimmer ſehen werden...“
„Ja.. allein ich halte Sie nicht für ſo ſchlecht, als Sie ſcheinen wollen; wozu würde es Ihnen nützen, mir immer Kummer zu machen?“
„Blanca, Sie haben mir bekannt, daß Sie nicht abgeneigt ſeien, mich zu lieben...“
„In der That, und ich fühle es noch. Bei Urbain und Ihnen würde ich mich ſehr glücklich füh⸗ len.“
„Kann ich alſo nicht hoffen, daß es mir durch fortgeſetzte Aufmerkſamkeit und Zärtlichkeit gelingen werde, Sie Ihre erſte Neigung vergeſſen zu machen und mich in den alleinigen Beſitz Ihres Herzens zu ſetzen?“
„Sie verſtehen mich nicht, mein Herr: ich liebe Urbain als meinen Geliebten, meinen Gatten, und Sie... ich wollte... ich weiß nicht... es ſcheint mir, daß ich Sie mit Vergnügen meinen Bruder... oder meinen Vater nennen würde.“
Dieſes Geſtändniß befriedigt Villebelle nicht ganz; allein er hofft Alles von der Zeit und der Beſtän⸗ digkeit ſeiner Aufmerkſamkeiten. Gegen Abend begibt ſich Blanca von Neuem in den Park, und, wie den Tag zuvor, verfügt ſich der Marquis zu ihr. Er geht neben ihr ſpazieren und fühlt ſeine Liebe für


