Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Germain geht, allein bald kehrt er mit der jungen Bäuerin, die Blanca bereits verlaſſen hatte, zurück. Nun, wie befindet ſie ſich gegenwärtig? fragte der Marquis.

Dieſe junge Dame, gnädiger Herr?

Ei, ohne Zweifel.

O, ſie iſt bereits ſeit einiger Zeit in's Leben zurückgekehrt, gnädiger Herr.

Und was hat ſie geſagt?

Was ſie geſagt habe? Ah, wahrlich, gnädiger Herr, lauter Sachen, die ich gar nicht habe verſtehen können... Ach, warten Sie, ich will mich beſinnen: ſie hat mich gefragt, ob es wahr ſei, daß Sie der Herr vom Schloſſe ſeien; hierauf habe ich ihr geſagt: ja!.. dann fing ſie an zu weinen...

Sie weint?

O ja, gnädiger Herr, ſie thut nichts als das... und dann hat ſie mich um Ihren Namen gefragt...

Was hat ſie ihr geantwortet?

Ei! ich habe ihr geſagt, Sie ſeien der Herr Marquis...

Sie hat keine andere Fragen an ſie gemacht?

Nein, gnädiger Herr.

Und warum hat ſie ſie verlaſſen?

Gnädiger Herr, ſie hat mir geſagt, es würde ihr Vergnügen machen, wenn ich fortginge.

Der Marquis winkt, ihn allein zu laſſen: er will ſich ohne Zeugen ſeinen Gefühlen überlaſſen. Er iſt erfreut, Blanca in ſeinem Schloſſe zu haben, allein der Schmerz, den ſie fühlt, ſtört ſein Glück.