Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Citadelle; ſeine Tochter Marie, die der gnädige Herr ſo eben geſehen hat, iſt das einzige Frauenzimmer, das ich in dem Schloſſe angetroffen habe.

Iſt ſie im Stande, Blanca zu bedienen?

O ja, gnädiger Herr; ſie iſt ein wenig albern und ein wenig linkiſch, allein treu und gehorſam.. ihr Vater hat mir dafür gebürgt; übrigens ſcheint Mademoiſelle Blanca ohne Kammerfrau bleiben zu wollen. 4

Ferner?

Der Gärtner, ein alter Einfaltspinſel, der nichts kennt als ſeine Kräuter. Was die Dorfbewohner be⸗ trifft, deren er ſich bedient, ſo kommen dieſe niemals in das Innere des Schloſſes. Ach! ich vergaß, ein alter Koch und Kellermeiſter, der, ſo viel ich habe ſehen können, ein großer Trunkenbold iſt, ſich aber nie erlaubt, ſeine Küche zu verlaſſen und ſich während der Abweſenheit ſeiner Gebieter in die Keller ein⸗ ſchließt.

Es iſt gut. Allein ich brauche hier Leute, die ein wachſames Auge auf Blanca haben, ohne daß ſie es merkt, damit ſie nicht entfliehen kann, wenn ſie je den Plan dazu entwürfe, und ich habe von Paris zwei Lakaien mitgenommen, welche dieſem Amte gut vorſtehen werden. Ach! Germain, wenn ich es dahin bringe, daß mich Blanca liebt, wie glücklich werde ich mich alsdann ſchätzen!... Allein ich bin begierig, Nachrichten von ihr zu erhalten... gehe... ſteig' hinab, rufe Marie... ich kann dieſe Unruhe nicht länger ertragen.