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zender Stimme die Worte ſprechend:„Welches neue
Unglück iſt ihm denn begegnet?“
Allein plötzlich folgt auf die Stille, die im Schloſſe herrſchte, ein ſtarkes Geräuſch. Blanca erhebt ſich, horcht und glaubt das Rollen eines Reiſewagens, Pferdegetrappel und Hundebellen zu vernehmen. Bald wälzen ſich mehrere Thore auf ihren Angeln, andere werden heftig zugeſchlagen.
„Er iſt dal.. er iſt es!“ ruft Blanca und iſt im Begriff, in die Galerie hinauszueilen, um ihren Geliebten zu empfangen, allein dieſe Galerie iſt nicht beleuchtet. Blanca kennt den Weg nicht, ſie könnte in dieſen geräumigen Gemächern verirren, ſie thut alſo beſſer, in dem ihrigen zu warten.
Sie horcht noch immer; das Raſſeln des Wagens hat aufgehört, allein noch immer vernimmt man Tritte, Stimmen, Thüren, die mit Geräuſch geöffnet werden. „Unfehlbar iſt Jemand angekommen,“ ſagte Blanca zu ſich,„und es kann Niemand ſein als er; warum eilt er nicht zu mir?“
Sie ergreift die Klingel und zieht mehrmals; Niemand erſcheint. Beſtürzt, ſich ſo verlaſſen zu ſehen, will ſie eine Wachskerze nehmen und ſich in die Galerie wagen, als ſich eilende Tritte vernehmen laſſen.„Endlich iſt er da!“ ruft ſie. Sie eilt als⸗ bald nach der Thüre und bleibt vor Ueberraſchung und Schrecken regungslos ſtehen, als ſie den Fremden. vor ſich ſieht, der in der vergangenen Nacht bei dem Barbier erſchienen war.
Der Marquis macht auf der Thürſchwelle Halt
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