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gewöhnen, den Pachthof durch das Schloß zu erſetzen. Sie verläßt das Putzzimmer und begibt ſich in das erſte Gemach ihrer Wohnung, wo ſie einen Tiſch ſieht, der mit Allem, was den Appetit reizen kann, beladen iſt.„Welche zuvorkommende Gefälligkeit!“ ſagte Blanca zu ſich;„in der That, man behandelt mich wie eine Königin... Urbain ohne Zweifel wird ihnen befohlen haben, mich mit aller dieſer Aufmerk⸗ ſamkeit zu behandeln!“
Blanca klingelt und Marie tritt herein, allein ſie iſt von Germain begleitet, der die Bäuerin vor der Ankunft ſeines Herrn nicht aus dem Geſicht verlieren will, aus Furcht, ſie möchte Blanca das, was man ihr noch verbergen will, entdecken.
„Iſt dieſes Gedeck für mich beſtimmt?“ fragt Blanca.
„Ja, Mademoiſelle,“ erwiedert Germain;„ich glaubte, Sie werden frühſtücken wollen. Entſchul⸗ digen Sie es, daß man Ihnen nur damit aufwartet, allein...“
„Nur damit!... Sie ſcherzen ohne Zweifel!... Man könnte ſechs Perſonen damit bewirthen; bei Herrn Touquet hatten wir beim Mittageſſen nie mehr
als zwei Gerichte.“,
Blanca ſetzt ſich zu Tiſche, Germain bleibt in einiger Entfernung, und Marie bedient ſie, ohne den Mund zu öffnen, ihr aber eine Verbeugung machend, ſo oft ſie ihr einen Teller gibt.
So viele Umſtände langweilen das junge Mäd⸗ chen, das an eine einfache und nüchterne Lebensart ge⸗ wohnt iſt. Sie ſteht bald vom Tiſche auf und äußert


