Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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ſeufzend:Ihm gehört alles das!.. Warum aber dieſes geheimnißvolle Weſen?... Er fürchtete viel⸗ leicht, man werde ihn bloß ſeines Vermögens wegen lieben? Ach! theurer Urbain, Dich allein liebe ich und auf der Stelle würde ich dieſes ſchöne Schloß verlaſſen, wenn ich es ohne Dich bewohnen müßte! Allein mit einander vereinigt werden wir hier glücklich ſein, obgleich es für uns Beide ſehr groß iſt.

Von der Reiſe ermüdet, wirft ſich Blanca auf das Bett. Bald ſchließt der Schlaf ihre Augenlider; ſie ſchlummert ruhig ein, ſich unter Urbains Dache glaubend.

Es iſt vier Uhr, als ſie erwacht. Vom Bette

aufſpringend blickt ſie allererſt nach einer auf dem Kamine ſtehenden Pendeluhr.Es iſt noch lange bis Abend, ſagt ſie ſeufzend,und was werde ich

bis dahin machen... Es ſcheint mir, ich ſei verloren in dieſem ſchönen Schloſſe! Wäre wenigſtens Mar⸗ garethe bei mir, wir würden von ihm ſprechen und die Zeit verſchwände weit ſchneller.

Ihre Augen im Zimmer herumwerfend erblickt ſie

eine kleine Thüre, die ſie noch nicht bemerkt hatte:

ſie öffnet ſie und befindet ſich in einem Putzzimmer,

wo man Alles, was einer kleinen Gebieterin will⸗

kommen ſein kann, vereinigt hat; allein Blanca be⸗ trachtet ein ſchönes, mit Gegenſtänden der ſeltenſten Schönheit verſehenes Reiſekäſtchen mit Gleichgültigkeit. Bei ihren Planen künftigen Glücks hatte ſie bloß ein kleines Pachtgut, einen Stall, einen Taubenſchlag und einen Garten geſehen; ihr Geiſt kann ſich nicht daran