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ausſtoßend,„ſo würde mir alles das beſſer gefallen. 4
Und wohin ſehen dieſe Fenſter?“
Germain beeilt ſich die Fenſter zu öffnen, die insgeſammt mit großen Balkonen verſehen ſind. Blanca tritt vor und kann ſich nicht enthalten, einen Schrei des Entzückens auszuſtoßen, als ſie einen See erblickt, der die Mauern des Schloßflügels, in wel⸗ chem ſich ihre Wohnung befindet, beſpült. Der See dehnt ſich über einen großen Wieſengrund aus und
verliert ſich in den Felſen, wo das Waſſer in ein
unermeßliches Becken hinabſtürzt. Auf der rechten Seite der Wieſe bemerkt man Gebüſche und Haine,
auf der andern Seite kreuzen ſich Hügel und die Ausſicht verliert ſich in eine ausgedehnte Landſchaft,
die ein reizendes Gemälde darbietet.„Ach, wie hübſch das iſt!“ ruft Blanca,„die ſchöne Ausſicht!“
„Sie können ſich jetzt noch keinen Begriff davon bilden; wenn dieſe Felder mit Grün bedeckt ſind,
dann erſt wird dieſe Gegend Sie entzücken.“ „Allein ich möchte an allen dieſen Orten, die ich erblicke, luſtwandeln, auf dieſer Wieſe einhergehen
und auf dieſem See, deſſen Waſſer dieſe Mauern be⸗ ſpülen, ſchiffen.“
„Das iſt ſehr leicht, Fräulein;z Alles, was Sie
ſehen, gehört zum Schloßpark. Wenn Sie die Gärten
beſichtigen, den Park durchwandern, auf dem See
umherſchiffen wollen, ſo bin ich bereit, Sie zu be⸗
gleiten.“ „Und wie, alles das gehört Urbain?“
„Ja, Mademoiſelle, alles das gehört zum Schloß.“


