Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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11.

Der Boͤſewicht!.. werde ich ihn nicht ſteis gleich ſehr lieben, mag er nun reich oder arm ſein!... Mein Gott!... wie groß das iſt... dieſe Galerien ... dieſe ſchönen Säle... wir werden uns hier ver⸗ irren; und wie wird Margarethe ſtaunen!... Mein Herr, gibt es Kühe, Kaninchen hier?

Es gibt Alles hier, was Sie verlangen, Made⸗ moiſelle.

Urbain hat mir eine ſchöne Kuh verſprochen und ich will ſte melken und aus der Milch Butter und Käſe bereiten; das iſt unterhaltend.

Germain tritt ein wenig zurück, um ein Lächeln zu verbergen, das ihm auf den Lippen ſchwebt, denn der ländliche Geſchmack des jungen Mädchens däucht dem Bedienten des großen Herrn ſonderbar; aber bald öffnet er eine Thüre und ſagt:Dieß iſt die Wohnung, die man für Sie eingerichtet hat; wenn ſie Ihnen nicht gefällt, ſo ſteht es Ihnen frei, in dem Schloſſe zu wählen; man wird ſich beeilen, Ihre Be⸗ fehle zu vollziehen.

O, mein Gott! jedes Zimmer iſt für mich taug⸗ lich, ſagt Blanca, in ein reich möblirtes Gemach mit Spiegeln, in denen man ſich in Lebensgröße ſehen kann, tretend.Es iſt nur zu ſchön hier, fährt ſie fort, die Tapeten, die Draperien und die Kronleuchter des Zimmers betrachtend; hierauf tritt ſie in ein zweites, mit demſelben Prachtaufwande geſchmücktes Gemach, in welchem ſich ein Bett befindet, das ſeidene Umhänge mit ſilbernen Kränzen umgeben. Wenn er hier wäre! ſagte Blanca, einen Seufzer