Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Urbains Aufregung nicht wenig abſticht.Wohlan, mein Herr, was haben Sie erfahren, was haben Sie zur Wiederauffindung meiner Braut gethan? ruft er aus;ſprechen Sie, was wiſſen Sie?

Der Barbier, durch die Lebhaftigkeit der Fragen Urbains ein wenig in Verwirrung gebracht, antwortet zögernd:Ich habe tauſend Schritte gethan, aber ich habe nichts entdeckt.

Und jener Elende, der geſtern bei Ihnen war, wer iſt er? 8

Ich kenne ihn kaum. Er kam zuweilen in mei⸗ nen Laden; was ich aber nicht begreife, ich kann es Ihnen ſchwören, iſt das, daß er um die Schönheit Blanca's, die er nie geſehen hatte, wußte, und daß er auf den Gedanken kam, ſich in ihr Zimmer ein⸗ zuſchleichen.

Der Barbier ſpricht dieſe Worte mit einem ſolchen 1egf von Aufrichtigkeit, daß Urbain Reue dar⸗ über fühlt, daß er einen Verdacht auf ihn gehabt hatte.Verzeihen Sie, mein Herr, ſagt er zu ihm, ich wagte zu glauben.. allein Sie wollen ſicherlich unſer Unglück nicht.. Sie hatten mir Blanca ge⸗ geben... Sie hatten ihr Vaterſtelle vertreten... ach! Sie werden Ihre Bemühungen mit den meinigen ver⸗ einen, um ihren Entführer aufzufinden.

Ja, antwortet Touquet mit gedämpfter Stimme,

via, ich werde Sie unterſtützen, ich verſpreche es Ihnen.

Und wie iſt der Name dieſes Menſchen? Er muß

Ihnen bekannt ſein!

Paul de Kock. LVII.