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dem aber die Sänfte auf den Boden niedergelaſſen worden iſt, wird ſie auf eine ſolche Art umgeſtürzt, daß ſich die Thüre über Chaudoreille's Kopf befindet.
„Wie ſoll ich ſo herauskommen?“ ruft er aus, und ſucht hinaufzuklettern.
„Ehe Sie herauskommen dürfen, müſſen Sie ſich einer kleinen Ceremonie unterwerfen,“ antworten die Träger in ſpöttiſchem Tone.
„Einer Ceremonie? Sprechen Sie, meine Kinder.“
„Sie beſteht darin, daß Sie uns alles Gold und Silber geben, das Sie bei ſich habenz dieß wird Sie befreien.“
„Was ſoll das heißen? Spitzbuben, Schurken!“
„Hurtig, Ihr Geld hervor und ohne Lärmen, oder es ergeht Ihnen ſchlecht.“
Zwei Dolchklingen begleiten dieſen Befehl. Als er ſie glänzen ſieht, ſinkt Chaudoreille, unfähig, ſich aufrecht zu erhalten, in den Hintergrund der Sänfte zurück. Die zwei Träger ſind genöthigt, ihn ſelbſt
aus derſelben zu bringen. Er wirft die Augen um
ſich; allein er befindet ſich in einer von Sümpfen um⸗ gebenen Oede, wohin ſich Niemand ſo ſpät wagt. Die Diebe durchſuchen ſeine Taſchen, rauben ihm Alles, was er beſitzt und machen ſich dann mit ihrer Sänfte aus dem Staube, den Ritter an einen großen Stein gelehnt und halbtodt vor Schrecken zurücklaſſend.


