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„Trink' noch einmal! Bei Gott, wenn das Glück eine ſolche Wirkung erzeugt, ſo will ich lieber keinen Heller in der Taſche haben und frei athmen!“
„Ach, Marcel, Du biſt ein einfältiges Vieh... armer Junge!“
„Ich weiß in dieſem Augenblicke nicht, wer der Einfältigſte von uns Beiden iſt.“
„Zweitauſend Livres! Wer ſollte glauben, daß man ſein Vermögen ſo in der hohlen Hand halten könnte...“
„O, wahrlich, man könnte noch weit mehr in ſie faſſen!“
„Marcel, iſt Dir in der Umgegend kein zum Ver⸗ fe ausgeſtelltes Landgut bekannt?“
„Nein, warum das?“
„Ich muß doch meine Fonds placiren! Was der Henker ſoll ich mit allem dem machen? Wohlan, ſchon morgen richte ich mein Haus ein. Zuerſt verlaſſe ich mein Logis in der Straße Briſe⸗Miche und beziehe ein anderes in der Nähe des Palais⸗Cardinal... ich will einen Reitknecht halten... Marcel, willſt Du mein Reitknecht werden? Nein, Du biſt zu fett. Ach, wenn es doch noch nicht ſo ſpät wäre, ich würde einen Spaziergang in die Akademie machen, allein ich kann mich des Nachts mit ſo viel Gold in der Taſche nicht in dieſes Stadtviertel wagen. Welche Figur werde ich in den Spielhäuſern machen! Und beim Pharo! Ich ſetze zuerſt ein Louisd'or auf die Karte... ich gewinne; ich mache Paroli... ich gewinne abermals; ich fahre immer fort.. ich gewinne zehn Mal nach


