Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Lies doch, ſagte der Letztere zu ihm. Enlich er⸗ greift er das Papier mit bebender Hand und liest: Ich habe ſie ſo eben geſehen; Du haſt meine Hoff⸗ nungen übertroffen, ich verdopple die verſprochene Belohnung. Ach, mein Gott, Marcel, er verdoppelt die hun⸗ dert Piſtolen! Dann macht dieß zweihundert, das heißt: in dieſer Rolle ſind zweitauſend Livres in Gold enthalten. Zweitauſend Livres? Ja wohl! Was haſt Du denn aber? Marcel, gib mir ein wenig Eſſig, ich bitte Dich, ich befinde mich ein wenig übel. 5 Es ſcheint mir, ein Geſchenk wie dieſes ſollte bloß Gutes zur Folge haben; hier trink' ein Glas Brannt⸗ wein, dieß wird Dich wieder herſtellen. Durch den Liqueur wieder ein Wenig hergeſtellt, öffnet Chaudoreille die Rolle, und der Anblick der

Goldſtücke, die ſie enthält, beraubt ihn einige Augen⸗

blicke lang der Sprache. Dann ſtammelt er mit tief⸗ bewegter, faſt erloſchener Stimme:Marcel, Marcel⸗ alles das gehört mein...

Ich weiß es wohl!

Und dann noch dieſer Beutel... und dann dieſe ſechs Thaler, die ich noch beſaß...

Ja, von der geſtrigen Partie.

Jetzt bin ich reich; aul das macht einen furcht⸗ baren Eindruck, mein armer Junge, plötzlich von der

Armuth zum Ueberfluſſe zu gelangen; o wehl ich

glaube, ich will erſticken!

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