Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Abends kommt er im Luſthauſe des Marquis an. Er klingelt faſt ſo ſtark als der Marquis, und Marcel öffnet ihm mit den Worten:Du machſt ſo viel Lärmen als der gnädige Herr!

Dieß kommt augenſcheinlich daher, daß ich das Recht dazu habe, erwiedert der Gascogner, mit frecher Miene eintretend; hierauf durcheilt er den Garten mit großen Schritten, begibt ſich auf der Stelle in den Speiſeſaal und ſagt, ſich auf einen Seſſel werfend: Iſt mein Freund, der Marquis, ſeit geſtern hier geweſen?

Dein Freund, der Marquis? erwiedert Marcel, die Augen weit öffnend.

Ei ja, Lumpenkerl! oder der Marquis, mein Freund, wenn Du lieber willſt... Und er hat nichts für mich geſchickt?

Nichts.

Wir werden ihn alſo erwarten. Trage mir ge⸗ ſchwind ein Nachteſſen auf: das Beſte, was Du haſt, die edelſten Weine, Liqueure. Wohlan, geh' doch, ſtatt dahin zu ſtehen und mich wie eine Bildſäule anzu⸗ ſtarren.

Aber der Teufel, was haſt Du denn dieſen Abend?

Marcel, keine Betrachtungen, ich bitte Dich, und wenn Dir Dein Aemtchen lieb iſt, ſo erweiſe Dich meines Schutzes würdig. 3

Marcel begnügt ſich zu lächeln und trägt dann das Nachteſſen auf. Chaudoreille begibt ſich zu Tiſch; Marcel thut ein Gleiches.Dein Betragen iſt ein wenig vertraulich, ſagte der Ritter zu ihm;allein