Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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quis bei ſeinen Liebesintriguen gewöhnlich bedient; ich glaube daher, Sie werden durch ihn leicht erfah⸗ ren können, ob Villebelle eine neue Eroberung im Auge hat. Verſtehen Sie mich?

Ja... ja... ich verſtehe Sie vollkommen...

Wollen Sie mir Dienſte leiſten? mir alles das mittheilen, was Sie von Touquet in Beziehung auf den Marquis erfahren können? und wenn man ſich Ihrer von Neuem bei Liebesintriguen bedient, mich auf der Stelle von den entworfenen Planen in Kennt⸗ niß ſetzen?

Ja, gewiß... ich bin zu allem dem von Herzen bereit!... Ah, Saperlot! fügt Chaudoreille bei ſich hinzu,wenn ſie wüßte, was ich geſtern ihrem Lieb⸗ haber geſagt habe... ich würde nicht lebendig von hier wegkommen...

Warum zittern Sie denn?

Ahl es iſt nichts... das kommt von den Nerven her; ich habe oft ſolche Anfälle!

Hier, nehmen Sie dieſen Beutel; wenn Sie mir mit Eifer und Treue dienen, ſo werden Sie ſehen, daß Julia dankbar iſt.

Der Anblick eines gut geſpickten Geldbeutels ver⸗ leiht dem Ritter wieder einigen Muth; ſich bis auf den Boden verneigend nimmt er das Geld und ruft aus:Von dieſem Augenblick an gehöre ich ganz Ihnen: verfügen Sie über meinen Arm, meinen Degen, mei...

Es handelt ſich weder von Ihrem Arme noch von Ihrem Degen, bloß Ihre Augen und Ohren