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„Ja,“ ſagte die junge Frau, die Chaudoreille's Gegenwart nicht mehr zu bemerken ſcheint und ſich ihren Gefühlen ganz hingibt,„ja, ich liebe Dich noch immer, allzu verführeriſcher Villebelle! Dieſes bren⸗ nende Herz athmet nur für Dich!... Aber ich kann Deine Gleichgültigkeit nicht ertragen... Wenn Du eine Andere liebteſt, dann würde meine Wuth keine Grenzen mehr kennen... und in Deinem Blute, in dem Blute meiner Nebenbuhlertn würde ich meinen Schimpf rächen!“
„Ach, mein Gott! ſie will, ich ſoll den Marquis erdolchen,“ ſagte Chaudoreille zu ſich und ſucht ſei⸗
nen Stuhl noch weiter zurückzuſchieben, allein da er
bereits bis an die Wand gekommen iſt, ſo kann er nicht weiter zurück, und es bleibt ihm nichts übrig, als verſtohlene Blicke nach der Thüre zu werfen und dabei zu murmeln:„Das hübſche Rendezvous! Das iſt ein Teufel von Frau. Ich liebe meine Zuchtſtute weit mehr...““
Julia hat zu rede fgehört; nach und nach be⸗ ruhigt ſie ſich, nimmt ihre gewöhnliche Haltung wie⸗ der an, und die Augen auf Chaudoreille werfend, kann ſie ſich des Lachens nicht enthalten, als ſie ihn an die Wand gelehnt erblickt.„Kommen Sie doch herbei, kommen Sie doch herbei,“ ſagte ſie zu ihm; hören Sie, was ich von Ihnen will.„Sie ſtehen⸗ wie Sie mir geſagt haben, in genauer Verbindung mit dem Barbier Touquet?“
„Ja... Mada... Mademoiſ... Signora.“ „Der Barbier iſt der Mann, deſſen ſich der Mar⸗


