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ſchlagen, als bloß den Schwanz eines ſolchen Thier⸗ chens ſehen. Was wollen Sie? Alle großen Männer haben ihren Thierabſcheu gehabt... Aber führen Sie mich zu Ihrer Gebieterin, mein Liebchen.“
Die Dienerin läßt ihn ein anderes Zimmer durch⸗ ſchreiten, öffnet dann eine Thüre und führt ihn in ein elegantes Boudoir, das durch mehrere Wachs⸗ kerzen erleuchtet iſt und in deſſen Hintergrunde eine junge Frau auf dem Sopha ſitzt.
Die Alte hat ſich entfernt; in große Verwirrung gerathen durch die geheime Zuſammenkunft, auf die er ſich übrigens hatte verſehen müſſen, hat Chaudo⸗ reille die Perſon, bei der er ſich befindet, noch nicht anzublicken gewagt, und zerquält ſich ſein Gehirn, um ein paſſendes Compliment aufzufinden; allein ſein Phöbus iſt ſtarrköpfig: es fällt ihm nichts bei. Endlich hört er die Worte:„Spricht Herr Chaudo⸗ reille mit ſeinen alten Bekannten nicht?“
Durch dieſe Stimme aus ſeiner Betäubung geriſ⸗ ſen, ſchlägt das Männlein die Augen auf und ſtößt einen Schrei der Verwunderung aus, als er Julia, die junge Italienerin, erkennt, die ihn lächelnd anblickt.
„Iſt's möglich? Sehe ich Sie?“ ſagte Chaudo⸗ reille.
„Und was iſt denn dieß ſo Außerordentliches, Herr Ritter? Haben Sie geglaubt, der Marquis werde mich immer in ſeinem Luſthauſe laſſen?“
„Nein... ohne Zweifel, ſchöne Dame... ich ſage nicht... aber ich war ſo weit entfernt, mich darauf zu verſehen...“
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