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„In der That, es iſt Zeit... eilen wir in die Straße Briſe⸗Miche; ein Glück für mich, daß meine Zuchtſtute gefällig gegen mich iſt, ohne das würde ich große Gefahr laufen, auf der Straße übernachten zu müſſen. Doch, wenn Du wollteſt, würde ich den Tag hier erwarten... auf einem Stuhle...“
„Nein, nein, Du mußt fortgehen... ich bedarf auch der Ruhe und es ſcheint mir, ich werde ſie dieſe Nacht ein wenig koſten können.“
Chaudoreille hüllt ſich, ſo gut er kann, in ſeinen Mantel und läuft mit ſaurer Miene auf die Thüre zu. Der Barbier ſchließt hinter ihm zu und ſagt, auf ſein Zimmer gehend, zu ſich:„Ich habe wohl daran gethan... ſie wird abreiſen, man wird nicht mehr von ihr ſprechen hören, und bald wird Alles, was auf ſie Bezug hat, vergeſſen ſein.“
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Drittes Kapitel. Stunden des Glücks.
Margarethe allein hatte in dieſer Nacht, die in dem Hauſe des Barbiers eine ſo große Veränderung herbeigeführt hatte, geſchlafen; man kann ſich leicht denken, daß Blanca die Augen keinen Augenblick
ſchloß. Das liebenswürdige Kind, noch ganz betäubt
von den ſo eben ſtattgehabten Ereigniſſen, hatte kaum Zeit gehabt, vom Schrecken zur Liebe, von der Furcht zur Freude überzugehen; ihr armes Herz wußte noch nicht, woran es war, obwohl ein überwiegendes


