Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Es ſteht Dir frei, aber...“ „Aber ſagſt Du ein Wort über Alles, was Du dieſe Nacht geſehen und gehört haſt, ſo werde ich die furchtbarſte Rache nehmen; verſtehſt Du mich?“

„Ja, ja, ich verſtehe Dich.. Ei, alle Teufel! verheirathe die Kleine, mit wem Du willſt; doch, wenn es eine Hochzeit gibt, ſo hoffe ich..“

„Nein, es wird weder eine Hochzeit, noch einen Schmaus geben.“

„Das wird luſtig ſein!“

„Aber wenn Du verſchwiegen biſt, ſo verſpreche ich Dir zwei Goldſtücke, wenn Alles vorbei iſt und Blanca dieſes Haus verlaſſen hat.“

„Top! die Sache iſt abgemacht; es iſt, als ob ich ſie ſchon hätte und Du könnteſt ſie mir im Vor⸗ aus bezahlen.“

„Ich ziehe es aber vor, ſie Dir erſt nachher zu bezahlen. Allein die Nacht geht zu Ende; ziehe Dich zurück und erinnere Dich an Dein Verſprechen.“

„Ja, ja, es iſt gut.. A propros! und der ver⸗ führeriſche Marquis, was hat er Neues mit der jungen Italienerin erlebt?“

„Ich glaube, daß das Feuer ſchon erloſchen iſt... allein dieß ſetzt mich nicht in Erſtaunen: vierzehn Tage, drei Wochen, dieß iſt das Maß der Beſtän⸗ digkeit unſerer großen Herren.“

„Demnach iſt es wahrſcheinlich, daß alsbald eine neue Intrigue zu leiten ſein wird... ich empfehle mich Dir, mein theurer Touquet.“

„Es iſt gut.. begib Dich nach Hauſe.“

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