Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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ann ſie glücklich machen.“ 2

35 nicht; dieſes Mädchen iſt ſo gewiß rein, als Du ein Lügner und eine feige Memme biſt

„Feige Memme!... alle Teufel!... wenn dieſer Roland ſprechen könnte!“

„Ja, ich geſtehe, daß ich Jemand gefunden habe ... aber dieſer Jemand war nicht allein bei Blanca.“

„Das iſt ſonderbar, ich habe die Stimme der alten Margarethe nicht gehört...“

„Du horchteſt alſo, Elender!“

„Nein... zufällig haben mir einige Töne die Ohren betäubt... man ſchrie... ich habe geglaubt, man bedürfe meiner Hülfe und in meiner natürlichen Hitze habe ich mich dem Orte, von welchem das Ge⸗ ſchrei ausging, einige Schritte genähert.“

„Nun, was haſt Du gehört?... Sprich, ich will es...

„Ol nichts... einige Worte. Du verſprachſt, ſo ſchien es mir, die beiden Liebenden zu vereinigen; we⸗ nigſtens glaubte ich ſo Etwas zu vernehmen.. hätte ich jedoch geglaubt, daß Du die Kleine nicht für Dich aufſpareſt, ſo würde ich Dich ſchon längſt um ihre Hand gebeten haben, und es ſcheint mir, daß ich mit Fug den Vorzug vor dieſer kleinen Maske ver⸗ diene, die, wäre ihr Röckchen nicht geweſen, hart für die Ohrfeige gebüßt haben würde.“

„Du!. Blanca's Gatte werden!“ ſagte der Barbier, einen verächtlichen Blick auf das Männlein werfend.„Höre, Chaudoreille, es iſt meine Pflicht, Blanca mit dem jungen Manne zu verbinden; er