34
Ohne Zweifel, um ihm dieß zu beweiſen, verſetzt der Barbier dem Ritter einen derben Stoß mit dem
Fuße, den dieſer, da er noch nicht Zeit gehabt hat,
ſich zu entwickeln, auf drei Theile ſeines Körpers zugleich empfängt. Allein Touquet hält ſich nicht länger auf; er führt den Studenten an die Haus-⸗ thüre, und ſie öffnend ſagt er zu ihm:„Gehen Sie fort und erinnern Sie ſich an Alles, was Sie ver⸗ ſprochen haben.“—
Urbain will ſeine Dankſagungen erneuern; allein der Barbier fordert ihn in ernſthaftem Tone auf⸗ eiligſt in ſeine Wohnung zurückzukehren, was auch geſchieht.
Touquet kehrt in den Saal des Erdgeſchoßes zurück, wo er Chaudoreille findet, der ſeine natür⸗ liche Größe wieder angenommen hat und mit ſieg⸗ reicher Miene den Dank des Barbiers, wie es ſcheint, erwartend, auf und nieder geht.
„Nun, alle Teufel!“ ruft er aus, ungeduldig darüber, daß der Barbier nichts zu ihm ſagt,„Du haſt die Elſter im Neſte gefunden... ich war nicht blind.. das Licht brannte nicht umſonſt... und dieſe Ohrfeige... o, alle Teufel!... ich hatte eine männliche Hand erkannt.. ich täuſche mich hierin nie. Ei, wir haben, ſo viel ich ſehe, den Galan zur Thüre hinausgeworfen... Was die Kleine be⸗ trifft... der Henker!... mit ihrer heiligen Miene.. wer hätte dieß geglaubt..“
„Schweig!“ ruft der Barbier, ſich dem Ritter mit drohender Geberde nähernd.„Beſchimpfe Blanca


