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gleich der Alten: unter dem Namen Urſula hatte ich das Glück, ihr Zutrauen zu gewinnen, und durch einige anziehende Erzählungen die alte Margarethe zu unter⸗ halten. Ich genoß mein Glück, ohne noch zu wagen, mich zu entdecken; erſt heute, da es ſo ſtürmte, da der Regen ſo ſtark fiel, und es ſchon ſpät war, be⸗ wog man mich, zu bleiben.“
„Ja,“ ſagte Blanca mit einem himmliſchen Lächeln, „er ſollte bei mir ſchlafen, ich ſelbſt hatte ihn darum gebeten.“
Der Barbier runzelt die Stirne und wirft einen zornigen Blick auf den jungen Menſchen. Urbain ſtürzt ſich ihm zu Füßen und ruft aus:„Ich habe ihre Tugend, ihre Unſchuld geachtet! Ach, mein Herr, kann unſere Liebe Sie nicht rühren! Ja, ich bete Blanca an; geben Sie mir ihre Hand, oder nehmen Sie mir ein Leben, das mir ohne ſie unerträglich wäre!“
„Hören Sie, mein Freund,“ ſagte Blanca, er will durchaus ſterben, wenn ich nicht ſeine Frau werde, und ich fühle, daß mir ſein Tod großen Kummer verurſachen würde.“
Der Barbier ſchien Urbain anzuhören, ohne durch ſeine Bitten im mindeſten gerührt zu werden, als der junge Student hinzufügte:„Mein Herr, ich weiß Alles⸗
was Sie für Blanca gethan haben; ihr Vater wurde ermordet, ſie blieb Waiſe ohne irgend eine Unter⸗ ſtützung...“
„Wie!“ ſagte Touquet, der Urbains letzten Worten mehr Aufmerkſamkeit geſchenkt hatte,„Sie wiſſen...
„Ja, mein Herr; ich habe Alles erfahren,
„
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