Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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hält ihn zurück; ſie hat ſich von ihrem erſten Schrecken erholt und ſagt mit einer Ruhe, die ihn in Erſtaunen ſetzt, zu ihm:Was wollen Sie?

Mich verbergen.

Nein, nein, das dürfen Sie nicht, warum ſollten wir nicht die ganze Wahrheit ſagen?

Ach, Blanca! wenn man mich bei Ihnen findet ... des Nachts...

Wohlan, wir thaten nichts Böſes; es iſt beſſer, Alles ſogleich einzugeſtehen, als zu lügen.

Nach der Thüre eilend ſchiebt das liebenswürdige Kind den Riegel zurück und öffnet dem Barbier. Dieſer tritt raſch in das Zimmer: ſeine erſten Blicke richten ſich auf Urbain, der neben dem Kamine ſteht.

Gleich beim erſten Blicke hat der Barbier den jungen Studenten erkannt, und, den Dolch erhebend, ſtürzt er auf ihn los, indem er ausruft:Elender, Du ſollſt Deine Tollkühnheit mit Deinem Leben be⸗ zahlen!

Urbain bleibt regungslos ſtehen und ſcheint Tou⸗ quets Wuth zu trotzen. Als aber Blanca die mör⸗ deriſche Waffe blitzen ſieht, ſtößt ſie einen Schrei aus, ſtellt ſich raſch vor Urbain hin, um ihn mit ihrem Körper zu bedecken, und, ihre Hände nach Touquet erhebend, ruft ſie in einem herzdurchſchneidenden Tone aus:Ach, mein Herr, thun Sie ihm nichts zu leid!

Die Waffe des Barbiers hat faſt Blanca's Buſen geritzt; allein die Töne des jungen Mädchens haben etwas ſo Rührendes, ihre ſo ſanften, ſo edlen Züge haben in dieſem Augenlbicke einen Ausdruck, dem der