Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Treppe, indem er zu Chaudoreille ſagt:Bleibe hier und erwarte mich...

Wie, Du willſt nicht, daß ich Dich begleite?

Allein, wenn Du mich betrogen haſt, ſo zittere; Deine Strafe wird mein em Zorne angemeſſen ſein.

Hol' ihn der Teufel! ſagte Chaudoreille, ſich in eine Ecke des Saals duckend.Ich komme, um ihm einen Dienſt zu leiſten, und er wird mich ab⸗ bläuen, wenn er den Schuldigen nicht findet; das iſt eine Ohrfelge, die ſehr grauſame Folgen haben kann.

Touquet iſt raſch die Treppe hinaufgeſtiegen; er hat angeklopft und dem jungen Mädchen befohlen, ſie ſolle öffnen. Wir haben die Wirkung geſehen, welche dieſe unerwarteten Worte auf das in das Zimmer eingeſchloſſene junge Paar hervorbrachte.

Urbain ſteht regungslos da und ſeine beiden Arme umfaſſen das halbnackte junge Mädchen noch; er über⸗ blickt in einer Sekunde den ganzen Argwohn, der aus der Lage hervorgehen kann, in der man ſie finden wird: Blanca, noch unſchuldig und rein, obſchon ihre Tugend in großer Gefahr geſchwebt iſt, Blanca wird für ſchuldig erklärt werden, und er iſt die Urſache da⸗ von! Wie es verhindern? Alle dieſe Gedanken haben ſich ſeinem Geiſte in der kurzen Zeit aufgedrängt, die verfließt, ehe der Barbier von Neuem und ſtärker klopft, mit drohender Stimme den ertheilten Befehl wiederholend.

Urbain wirft einen Blick auf das Kamin; er ſieht nur dieſes Mittel, um ſich den Blicken des Barbiers zu entziehen. Er will auf daſſelbe zueilen, allein Blanca

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