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ſie antwortet mit keinem Worte. Ich wiederhole meine Verſuche: noch keine Antwort; ich nähere mich, ich will an ihrem Rocke umhergreifen... ach, mein Lieber, jetzt erhalte ich die derbſte Ohrfeige!“
„Ei! meiner Treu', ſie hat Dir recht gethan! Endige Dein Geſchwätz, wenn Du nicht eine zweite erhalten willſt.“
„Einen Augenblick betäubt, komme ich bald wieder zur Beſinnung; ich verfolge die Verrätherin und ſehe ſie in Dein Haus treten.“
„In mein Haus? das iſt unmöglich; Du haſt Dich getäuſcht.“ 3
„Nein, alle Teufel, ich kenne Deine Wohnung ziemlich gutz; ſie iſt durch die Hausflur, die man ſo⸗ gleich wieder verſchloſſen hat, eingetreten.“
„Um welche Zeit war es damals?⸗
„Sieben Uhr ungefähr; und ich ſtehe Dir dafür, daß ſie noch nicht herausgegangen iſt, denn ich habe Dein Haus ſeitdem nicht aus dem Geſichte verloren.“
„Wie, Elender! dieſes Frauenzimmer iſt ſchon ſo lange bei mir, und Du ſagſt es mir jetzt erſt.“
„Was willſt Du? ich wußte ſelbſt nicht recht, was ich thun ſollte. Unter uns geſagt, ich glaubte, die Dame beſuche Dich; allein da ich ſtets Licht bei meiner Schülerin ſah, ſo glaubte ich...“
„Licht bei Blanca?“
„Nun ja, bei meiner Ehre, ſie hat in dieſem Augen⸗ blicke noch Licht, woraus ich ſchließe...“
Der Barbier erhebt ſich raſch, zündet eine zweite Lampe an, nimmt ſeinen Dolch und eilt nach der


