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wegen. Meiſter Touquet, den die Nacht ſelten ruhig auf ſeinem Lager ſchlummern ſah, war noch nicht in ſein Zimmer hinaufgeſtiegen und ging in ſeinem Hinterladen langſam auf und nieder, ſtets düſter, tieffinnig, und von Zeit zu Zeit murmelnd:„Ver⸗ fluchte Nacht! warum ſtören dieſe Schatten unauf⸗ hörlich meine Ruhe? Sobald der Tag verſchwunden iſt, erneuern ſich meine Qualen. Ich habe Gold, ja, ich habe Gold, und ich kann keinen Augenblick mehr des Schlummers genießen! Ach, ich werde dieſes Haus verkaufen; ich werde weit, weit weg gehen... ich werde mein Land, meinen Vater, wenn er noch lebt, wiederſehen... er wird über meine Glücksver⸗ änderung ſehr erſtaunt ſein; er hat mich verwünſcht, als ich ihn verließ, allein ich will, daß er mir ver⸗ zeihen ſoll; ja, er wird mir meine erſten Fehler ver⸗ zeihen, wenn er mich reich und geachtet ſieht... ich werde ihm nicht ſagen, nein, ich werde ihm nicht ſagen, wie ich mir dieſes Vermögen erworben habe!“
Hier ſtreifte ein bitteres Lächeln an den blaſſen Lippen des Barbiers vorüber, und er ſank in ſeine Betrachtungen zurück, aus denen er nur durch das Klopfen an ſeiner Thüre geriſſen wurde.
Touquet fährt zuſammen; allein bald ſcheint er über ſich ſelbſt beſchämt, nimmt ſeine Lampe und eilt auf die Thüre zu. Er erwartet Niemand um dieſe Zeit, allein er vermuthet, der Marquis von Villebelle komme irgend einer neuen Liebesintrigue wegen zu ihm.
An der Thüre angekommen erkennt er die Stimme des gascogniſchen Ritters, der da ruft;„Oeffne, Tou⸗


