Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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ich habe gewiſſe Muthmaßungen... dieſe verteufelte Ohrfeige wurde mir mit ſolchem Nachdrucke verſetzt⸗ daß ich faſt vermuthen ſollte, meine Venus trage einen

Bart! Geduld, entweder wird ſie heraus⸗ oder ich

werde hineingehen.

Arme Liebende! während ihr ſo großes Vergnügen an eurer gegenſeitigen Geſellſchaft fandet, und an⸗ finget, euch zu verſtehen und zärtliche Blicke zu wechſeln, ahnte es euch nicht, daß ſich einige Schritte von euch ein heilloſer Menſch befand, der, die Augen auf euer Fenſter geheftet, im Sinne hatte, euer Glück zu ſtören, und das Alles, weil der Erfolg ſeines Kniffs, der weiße Wein und unächte Reize dem gascogniſchen Ritter den Kopf erhitzt hatten.

Eilf Uhr iſt ſchon lange vorbei. Wir wiſſen, was oben vorging; laßt uns ſehen, was man unten thut.

Chaudoreille, entſchloſſen, nicht länger Stand zu halten, hat an die Pforte des Barbiers geklopft. Die Liebenden haben ihn nicht gehört, weil Urbain damals Blanca's ſanfte Hand küßte und man bei ſo liebens⸗ würdigen Beſchäftigungen nicht hört, was auf der Straße vorgeht. Margarethe ſchnarchte auf eine Art⸗ die von keiner Furcht mehr zeigte. In Wahrheit, ſie war, den koſtbaren Talisman an ihrer Seite, einge⸗ ſchlafen; als ſie ſich aber im Schlafe umgewendet hatte, war das Zaubergeſchenk von ſeiner Stelle ge⸗ wichen und nach und nach an einen Ort hinabge⸗ kommen, wo man gewöhnlich keinen Talisman trägt.

Allein der Barbier ſchlief nicht, ſei es nun des

Windes oder irgend eines andern Beweggrundes

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