Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Es iſt gewiß, ſagt Urbain,daß die Wege ſehr ſchlecht ſind... es ſind keine Laternen da und oft tritt man in Löcher, die man nicht bemerkt.

Arme Urſula, Ihr Talisman würde Sie nicht gegen den Regen ſchützen, nicht wahr?

Es iſt wahr, er ſchützt nicht gegen dem Regen, antwortet Urbain ſeufzend.

Was anfangen? ſagte Margarethe.

Die Sache iſt ganz leicht zu machen, meine Beſte, ruft Blanca aus,Urſula wird bei mir ſchla⸗ fen und morgen, ſobald der Tag graut, wird ſie ſich geräuſchlos entfernen... wollen Sie, Urſula??,

Urbain kann einige Minuten lang nicht antworten, denn Blanca's Worte:ſie wird bei mir ſchlafen,⸗ haben ihm ſeine ganze Beſinnung beraubt, und er weiß nicht mehr, woran er iſt. Endlich ſtammelt er mit bebender Stimme:Wenn Sie es erlauben... Mademoiſelle... ich bin es zufrieden...

Ja, ſicherlich erlaub' ich es... nicht wahr, meine Beſte, wir können ſie bei ſolchem Wetter nicht gehen laſſen?... antworten Sie doch!

Margarethe, die nichts Schlimmes dabei ſieht, daß die Bäuerin bei Blanca ſchläft, findet zudem einen großen Vortheil dabei, denn ſie hofft die koſtbare Reliquie die ganze Nacht über zu behalten, und da ihr Geiſt von der Idee ergriffen iſt, daß ihr irgend ein Unglück begegnen müſſe, ſo ſcheint ihr der Beſitz des kleinen Stückes Tuch für dieſe Nacht eine Wohlthat der Vorſehung.

Es iſt wahr, ſagte ſie endlich,daß die Wit⸗