Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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welche ſich um die Spiele herum gebildet haben, blickt mit gierigem Auge auf das vor den Kaufläden zur Schau liegende Backwerk, und macht vor den Schenken Halt, da er wenigſtens die Wohlgerüche der Küche e athmen will. Allein ſolche Genüſſe ſind ſehr wenig geeignet, einen nüchternen Magen zu be⸗ ſchwichtigen.Alle Teufel! ſagte Chaudoreille plötzlich

zu ſich, ſich ſeinen Hut tiefer in's Geſicht drückend und

ſeine Krauſe gegen ſein Kinn emporziehend,es ſoll nicht geſagt werden, daß ich nicht zu Mittag ſpeiſe;

ein Mann von Genie hat ſtets Hülfsquellen, und

ſein Geiſt muß ihm verſchaffen, was ſein Beutel ihm verweigert. 3

Alsbald ſchreitet der Ritter entſchloſſenen Tritts vorwärts, und durch die Menge dringend, nimmt er ſeine Richtung nach dem Orte, wo zwei Landjunker Kegel ſpielten und weißen Wein tranken. Chando⸗ reille betrachtet ſie eine Zeit lang mit forſchendem Blicke, dann ſchreitet er, den günſtigen Augenblick wahrnehmend, auf eine ſolche Art durch das Spiel, daß ihm die Kugel, welche einer von den Spielern ſo eben abgeſchleudert hat, an die Beine fliegen muß.

Weg, weg! ruft der junge Menſch, welcher die Kugel abgeworfen hat; allein Chaudoreille ſtellt ſich, als höre er ihn nicht, und bleibt nicht eher ſtehen, als bis er getroffen iſt. Er ſchneidet, den Wurf em⸗ pfangend, furchtbare Geberden, und ſinkt zu Boden, die Worte murmelnd:Alle Teufel, das iſt ein Mit⸗ tageſſen, welches mich theuer zu ſtehen kommt.

Die zwei Spieler eilen auf ihn zu, heben ihn