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ſie ſich wenigſtens auf eine liebenswürdige Art dabei benommen hätten! Man weiß, daß es unter geſchickten Leuten tauſend artige Streiche gibt, um ſich das Glück günſtig zu machen... aber einen Freund be⸗ rauben!... einen Mitbruder!... das iſt ſchauerlich; ... ich werde mein Leben lang nicht mehr ſpielen. Sag' mir doch, ſoll ich in das Luſthaus des Marquis gehen und meinen Freund Marcel beſuchen?“
„Ich verbiete es Dir im Gegentheil; ohne Befehl des Marquis darf es ſich Niemand erlauben, dahin zu gehen.“ 1
„Das iſt traurig; und was für ein Ende hat das Abenteuer genommen?“ 3
„Was liegt Dir daran?... Uebrigens habe ich den Marquis ſeitdem nicht wieder geſehen... allein was kümmert mich dieſe Intrigue, ſobald ich nichts mehr dabei zu ſchaffen habe; ſie wird jedoch geendet haben wie alle anderen... Es iſt eine Laune, die einige Tage gedauert haben wird... und eine andere wird ihr folgen...“ 3
„Das iſt richtig, allein es ſcheint mir, die Kleine habe Charakter. Sie hat mir ſonderbare Sachen ge⸗ ſagt... ſie hat mich unter Anderm gefragt, ob ich
Deine Eltern kenne?“
„Meine Eltern?⸗ ſagte der Barbier mit ſichtlicher Rührung;„das iſt ſonderbar.“
„Ja, ſehr ſonderbar... ich habe ihr geſagt, Du ſeieſt ein Lothringer; das i*ſt Alles, was ich von Dir weiß.
Paul de Kock. LVI. 9


