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daß ſie mich traurig macht... ich muß ſeufzen, wenn ich ſie höre; doch das iſt gleich, Urſula, Sie werden ſie mich lehren, nicht wahr?“
„Ja, Mademoiſelle, aber Sie haben mir ver⸗ ſprochen...“—
„Sie zu umarmen.. O, von Herzen gerne.“
Blanca läßt ſich nicht bitten: ſie drückt ihre rothen Lippen auf Urbains brennende Wangen; dieß Mal ſchickt ſich dieſer an, ihren Kuß zu erwiedern, und ſchon hält er das junge Mädchen in ſeinen Armen, als Margarethe, während ſie nießt, beinahe in das Feuer fällt und, aus ihrem Schlafe auffahrend, aus⸗ ruft:„Gute, theure Schutzheilige, rette mich! ich ſehe den ſchwarzen Mann und die Zauberin von Verberin!“
„Wie denn das, meine Beſte,“ ſagte Blanca, ſich von Urbain entfernend, der untröſtlich darüber iſt, daß er nicht ſchneller geſungen hat.
„Wo,“ ſagte Margarethe, ſich die Augen reibend, „wie, wo? was habe ich geſagt?“
„Du haſt geſagt, Du ſeheſt die Zauberin!“
„Ach, das kommt wohl daher, weil ich an ſie dachte. Wohlan, Urſula, es iſt Zeit zum Fortgehen, mein Kind.“
„Das iſt Schade, ich wollte Ihnen ein Abenteuer erzählen, das meiner Tante begegnet iſt, und das noch weit wunderbarer iſt als die andern.“
„Wohlan, das kann morgen geſchehen,“ ſagte Blanca;„nicht wahr, meine Beſte, Du erlaubſt es? Du ſiehſt, daß mein guter Freund nichts merkt, und ſollte er übrigens Urſula ſehen und ſich ärgern, ſo


