Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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1 106 ſolll.. Es kommt daher, daß mein Beſchützer, der Barbier, nicht an die Zaubermittel glaubt.

Er hat ſehr unrecht, Mademoiſelle, ſagte Urbain.

Ja gewiß, ſagte Margarethe;allein, mein

theures Kind, hat ſie den ihrigen gegenwärtig bei ſich?

Ja, Mademoiſelle, ich, ich trage ihn immer bei mir...

Laßt ihn uns ſehen... laßt uns dieſe koſtbare Reliquie ſehen... das bloße Berühren derſelben muß Heil und Glück bringen!

Urbain durchſucht eine Taſche ſeiner Schürze und

zieht ein kleines, ſorgfältig zuſammengewickeltes

Papier hervor; er öffnet es, und ein Muſter von ſeinen Hoſen erſcheint, das er der alten Dienerin

darreicht, auf ſeine Lippen beißend, um ſeinen Ernſt

nicht zu verlieren. Margarethe, die ihre Brille auf⸗ geſetzt hat, nimmt das kleine Stück Tuch ehrfurchts⸗ voll in die Hand, küßt es drei Mal und ruft aus: Das iſt es? O! ol wie ſchön das iſt!... es ver⸗ breitet einen Geruch der Heiligkeit um ſich!

Du ſcherzeſt, meine Beſte, ſagte Blanca, das kleine Stück Tuch verwundert anblickend;ich wenig⸗ ſtens, ich hätte niemals geglaubt, daß dieſer kleine Lappen irgend eine Kraft hätte...

Lappen!.. ach meine theure Blanca, ſprechen Sie mit mehr Ehrfurcht von dieſer Reliquie!

Ol mein Talisman iſt weit hübſcher... es iſt

ein kleines Pergamentblatt; ſehen Sie... hier iſt

er..

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