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2. Th. (1845)
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die Formeln aus, die er ihr vorſagte, und wurde bald eine berühmte Hexe. Johanna machte in der Nähe von Verberin einen Verſuch mit ihrer Kunſt, allein der Zauberei angeklagt, mußte ſie ſich eine Zeitlang verbergen. Sie hatte einen Nachbar, der ſie verrathen hatte; ſie verlangte nun von dem Teu⸗ fel ein Zaubermittel, um ſich an ihrem Nachbar zu rächen. Der Teufel gab ihr ein Pulver, mit dem Bemerken, wenn ſie es auf einen Weg ſtreue,

woo ihr Feind vorübergehe, ſo werde ihm dieß eine tödtliche Krankheit zuziehen. Johanna befolgte den

Rath des Teufels. Allein eine andere Perſon ging zuerſt über den Weg und wurde das Opfer des Zau⸗ bermittels. Tief betrübt ging Johanna zu dem Kran⸗ ken, geſtand ihm, daß ſie an ſeinem Unglücke ſchuld ſei und verſprach, ihn zu heilen, allein dieß gelang ihr nicht, ſie wurde daher verhaftet und in's Ge⸗ fängniß geworfen. Man ſpannte ſie auf die Fol⸗ ter, ſie geſtand, daß ſie Hexe ſei und wurde ver⸗ urtheilt, lebendig verbrannt zu werden. Dieß hatte den letzten Tag des Aprils 1578 ſtatt.

Wie, ſie war Zauberin und ließ ſich verbren⸗ nen? rief Blanca erſtaunt aus.

Ja, Mademoiſelle.

Ach, wie drollig das iſt! Und was nützt es als⸗ dann, Zauberer zu ſein?

Blanca, Sie ſind noch zu jung, als daß Sie über das urtheilen könnten, ſagte Marge⸗ retha.

Und man hat den Teufel aug verbrannt?