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ſehr willkommen war; allein er mußte gehorchen. Als jedoch Chaudoreille bemerkte, daß in der Haus⸗ flur, in der man ihn gelaſſen hatte, kein Licht war, und er ſich nun in der vollkommenſten Dunkelheit befand, ſo ſtieg er einige Stufen der Treppe hinauf und rief mit bebender Stimme:„Laßt mich nicht lange ſo allein hier... die Nacht iſt kalt und ich fürchte den Schnupfen zu bekommen.“
Marcel macht den Wegweiſer der Julia und des Barbiers, und nachdem er ſie durch mehrere Zimmer, die bloß eine Laterne erleuchtet, geführt hat, öffnet er eine Thüre mit den Worten:„Hier iſt das Gemach, wo Madame ausruhen kann.“
Julia kann einen Schrei der Verwunderung nicht zurückhalten, und der Barbier ſelbſt ſteht erſtaunt da. Das Zimmer, in das ſie treten, iſt durch einen an der Decke des Zimmers hängenden Kronleuchter erhellt, und der Schein der Wachskerzen erlaubt, den Luxus, mit dem dieſer Ort dekorirt iſt, zu bewundern. Rei⸗ zende Gemälde, verführeriſche und wollüſtige Bilder zieren das Getäfel, blaue Behänge, bei denen ſich Seide und Silber kunſtreich vermählen, venetianiſche Spiegel, perſiſche Teppiche, Armleuchter, auf denen Wohlgerüche brennen, während in einiger Entfernung natürliche Blumen in criſtallenen Gefäßen zu Pyra⸗ miden aufgerichtet ſind— Alles trägt dazu bei, aus dieſem Zimmer einen Luſtort zu machen, wo man Alles vereinigt hat, was die Sinne berauſchen und Wonne einflößen kann.
Julia und der Barbier ſind in das erleuchtete


