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Ritter nicht bemerkt hatte, und zieht eine Klingel; ehe man kommt, um zu öffnen, hat Chaudorellle ſeinen Platz verlaſſen und Julien ſeine Hand ange⸗ boten, um ihr aus dem Wagen ſteigen zu helfen
Man öffnet; ein Mann erſcheint: er hält eine Laterne in der Hand, und die Augen auf den Wazen und die Dame, die aus ihm ſteigt, werfend, begnügt er ſich, dem Barbier lächelnd eine tiefe Verbeuging zu machen.„Ihr Herr wird Ihnen geſagt haben...“ flüſterte ihm Touquet zu.
„Ja, mein Herr,“ antwortete der Diener, vich erwartete Sie.“ 4
Der Barbier dreht ſich, um Julia einzufihren, und bemerkt Chaudoreille, der, den bloßen Degen in der Hand, vor dem Kutſchenſchlag ſteht, ols ob er den Dienſt einer Schildwache verſähe.„Weil Du uns bis hieher gefolgt biſt, ſo wirſt Du uns wohl irgend einen Dienſt verſehen müſſen.“
„Das iſt meine Pflicht, Sapperlot“ antwortet der Ritter, während der Barbier die Tjüre des Gar⸗ tens verſchließt, nachdem er zu den beden Menſchen, die ſich neben dem Wagen befinden, gefagt hat:„War⸗ tet auf mich.“ 3
Man tritt in eine lange Lindenallee, die zum Hauſe führt. Der Garten iſt finſter; der Bediente, wel⸗ cher die Laterne trägt, geht voraus und Chaudoreille, welcher der Letzte iſt, ſieht ſich von Zeit zu Zeit ängſt⸗ lich um; er will eine Unterhaltang anknüpfen, und hat bereits ausgerufen:„Dieſer Garten ſcheint mir
ſehr groß zu ſein!“ allein der Barbier kehrt ſich um,


