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30 „Wiel.,, was ſoll das heißen?... darf ich mei⸗
nen Augen trauen!“ ruft der Ritter aus;„es iſt
unſere Schöne?... und wo Teufels iſt ſie hergekom⸗ men! Gleichviel, wir haben ſie, das iſt das Weſent⸗ liche!... Ich werde euch als Bedeckung dienen.“
Chaudoreille zieht ſeinen Degen, und den Barbier, der ihm zuruft, er ſolle ſich entfernen, nicht hörend, läuft er auf den Wagen zu und ruft den zwei Men⸗ ſchen, die ſich bei demſelben befinden, zu:„Meine Freunde, hier iſt ſie!... Geſchicklichkeit! Muth! Alle Teufel! ſie muß freiwillig oder gezwungen hinein⸗ ſteigen.“
Er öffnet die Schlagthüxe und erſtaunt ein wenig, als er die junge Perſon ſich zuerſt in den Wagen ſchwingen ſieht; er iſt im Begriff, ein Gleiches zu thun und ſich neben ſie zu ſetzen, als Touquet, der ihn an ſeinen Beinkleidern packt, ihn vier Schritte weit auf das Pflaſter hinausſchleudert, ſich neben Julia in den Wagen ſetzt und dem Kutſcher zuruft: „Fortgefahren!“
„Wie, Heidenſatan! ſie wollen ſie ohne mich ent⸗ führen?“ ſagt Chauderoille, wieder aufſtehend.„Nein, bei allen Teufeln nicht! man ſoll nicht ſagen, daß ich das Abenteuer nicht beendigt habe! Zudem hat man mir nur eine Abſchlagszahlung gegeben, und ich will bezahlt ſein, ehe der Marquis der Kleinen müde iſt.“—
Augenblicklich ſtürzt Chaudoreille dem Wagen nach; an's Laufen gewöhnt, erreicht er ihn, ſteigt hinten auf denſelben und läßt ſich im großen Galopp davon


