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2. Th. (1845)
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betrachtet hat, verſetzt er:Weil Sie mich kennen, ſo müſſen Sie wiſſen, daß mich der Marquis von Villebelle zu Ihnen ſchickt.

Der Marquis iſt ſehr ungalant, erwiedert Ju⸗ lia,daß er zu einem erſten Rendezvous nicht ſelbſt kommt.

Die großen Herren haben nicht über alle ihre Augenblicke zu gebieten; zudem wünſcht der Herr Mar⸗ quis ſich nicht auf dieſer Brücke mit Ihnen über ſeine Liebe zu unterhalten. Ich habe den Auftrag, Sie...

In ſein kleines Haus in der Vorſtadt St. An⸗ toine zu führen, ohne Zweifel?

Es ſcheint mir, Signora, Sie ſeien von Allem unterrichtet, was den Marquis betrifft; ich habe Ihnen deßwegen nichts mehr zu ſagen, außer daß der Wagen hundert Schritte von hier bereit ſteht.

Nun, ſo laſſen Sie uns abgehen.

Wahrlich, ſagte der Barbier zu ſich, Julien ſeinen Arm anbietend,das iſt ein junges Mädchen, das ſich ohne viele Umſtände entführen läßt. Allein ich geſtehe, ſie hat in ihrer Stimme, in ihren Ma⸗ nieren etwas Entſchiedenes, etwas Pikantes, das in Erſtaunen ſetzt und gefällt.

Sie hatten den Wagen beinahe erreicht, als Chau⸗ doreille ſich hören ließ. Er lief dem Barbier nach und ſchrie:Da iſt eine Frau, die vom Thore la Tournelle herkömmt: es iſt unſere Kleine, ich habe ſie an ihrem Gange erkannt. Als Chaudoreille dieſe Worte geſprochen hatte, befand er ſich neben dem Bar⸗ bier und bemerkte die Perſon, die er am Arme führte.