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2. Th. (1845)
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Geſicht verloren hat, athmet er freier und ruft aus: Sie werden uns für bloße Troubadours gehalten haben!*

Sie werden Dich für einen Narren gehalten haben! Der Teufel hole die Memmen... ſie ſind zu nichts gut, als daß ſie Alles verderben!

Ich erzürne mich über eine Sache nicht, die mich nichts angehen kann, allein bei den großen Gele⸗

genheiten iſt, ſcheint es mir, die Liſt oft ſo viel werth als die Tapferkeit.

Der Barbier fängt an ungeduldig zu werden, als endlich ein junges Mädchen auf der Brücke er⸗ ſcheint, das langſam geht und von Zeit zu Zeit um ſich her blickt; Chaudoreille hat ſie nicht bemerkt, obſchon er bei der Straße des Deux-Ponts im Hin⸗ terhalte liegt.

Touquet nähert ſich der Unbekannten; er be⸗ trachtet ſie: es iſt das junge Mädchen, das der Mar⸗ auis ihm beſchrieben hat. Die Demoiſelle blickt

ihrerſeits den Barbier aufmerkſam an und ſcheint zu erwarten, daß er das Wort an ſie richte.

Sind Sie nicht die Signora Julia? ſagte der Barbier mit tiefer Stimme, ſich dem jungen Mäd⸗ chen nähernd.

Und Sie der Barbier Touquet? erwiedert ihm dieſe, ihre ſchwarzen und feurigen Augen auf ihn heftend.

Der Barbier iſt erſtaunt, ſich von einer Perſon nennen zu hören, der er unbekannt zu ſein glaubt; allein nachdem er das junge Mädchen von Neuem