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„Ich habe Dir geſagt, was Jedermann weiß: daß ich Blanca bei mir aufgenommen habe, weil ſie als Waiſe bei mir geblieben war, und daß ich im Ueb⸗ rigen hinſichtlich ihres Vaters und ihrer Familie nicht weiter erfahren habe. Sie iſt gegenwärtig groß und hübſch, es werden ſich nun Liebhaber einfinden, und dieß iſt mir unangenehm. Sie werden alle mög⸗ lichen Erkundigungen über dieſes junge Mädchen ein⸗ zuziehen ſuchen, ſicherlich aber über dieſen Punkt nicht weiter erfahren, als ich Dir bereits geſagt habe. Der Menſch, der ſo eben geſungen hat, iſt mir bekannt: er iſt dieſen Morgen in meinen Laden gekommen, und hat daſelbſt zwei Stunden zugebracht in der Hoffnung, Blanca werde daſelbſt erſcheinen... Ver⸗ ſtehſt Du mich, Chaudoreille?“
„Ich verſtehe Dich, wenn Du willſt,“ ſagte der Ritter, ſein Wamms unausgeſetzt reibend,„denn ich weiß nicht mehr, ob ich Dich verſtehen darf oder nicht .. ich werde mich hierin ganz nach Deinem Wunſche richten.“
„Ich wünſchte, Du wäreſt ein wenig minder ein⸗ fältig,“ ſagte der Barbier, einen verächtlichen Blick auf ſeinen Nachbar werfend.
„Keine doppelſinnigen Worte,“ erwiedert Chau⸗ doreille,„Du weißt, daß ich ſie nicht liebe!. Dieſer verfluchte Wein wird Flecken zurücklaſſen, und für den Augenblick wüßte ich nicht, daß ich ein anderes Wamms hätte.“
„Es iſt ein Kind, ein Schüler, der noch keinen Bart am Kinne hat!“ ſagte der Barbier nach einem


