Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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und wer weiß, wohin das ſie führen wird... Ich Dummkopf!.. ich hatte wohl nöthig, dieſes Kind in meinem Hauſe zu behalten... ich glaubte einen Mei⸗ ſterſtreich zu thun... ich glaubte, dieß werde jeden Verdacht entfernen. Mußte ich nicht vorausſehen, daß ſie eines Tags ſechszehn Jahre alt ſein wird, daß ſie reizend werden müſſe, und daß man, um ſie zu beſitzen, alle Kunſtgriffe, deren ich mich für Andere oft bedient habe, in Anwendung bringen werde?

Mein theurer Freund, ſagte Choudoreille, zum dritten Male ſeinen bis an den Rand gefüllten Becher an die Lippen bringend,mein wackerer Touquet, wenn Du die Kleine nicht mehr bei Dir behalten willſt, ſo gib ſie mir und ich ſtehe Dir dafür, daß kein Süßling es wagen wird, ſie anzuſehen.

Ich Dir ſie geben? ſagte der Barbier, als ob er jetzt erſt bemerkt hätte, daß Chaudoreille gegen⸗ wärtig ſei.Von wem ſprichſt Du? Antworte!

Ei, der Henker! Du, Du ſprichſt von der jun⸗ gen Blume, die Du gepflückt haſt; ich habe Dich ſehr wohl gehört. 1

Du haſt mich gehört! ſchrie Touquet, Chaudo⸗ reille an dem Arme faſſend, mit dem er den vollen Becher hielt;und was habe ich geſagt? Was haſt Du gehört? Sprich, Elender!... ſprich doch!

Nimm Dich in Acht? Du ſchüttelſt mir den Arm...

ſieh' da, mein Wamms iſt bereits voller Weinflecken!...

Alle Teufel, Du wirſt mir ein anderes geben müſſen! Was haſt Du gehört? wiederholt der Barbier mit furchtbarer Stimme, ſeine geballte Fauſt gegen

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