Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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den Margarethe wie gewöhnlich einige Becher und eine zinnerne Kanne mit Wein geſtellt hatte.Dein ewiges Geſchwätz abgerechnet, bin ich ziemlich mit Dir zufrieden; trink einmal.

Du heißeſt die Genauigkeit der Einzelnheiten Geſchwätz? ſagte Chaudoreille, einen von den Be⸗ chern bis an den Rand füllend.Was mich betrifft⸗ ſo ſuche ich ſtets zu beweiſen, daß ich das Geld nicht ſtehle, das man mir gibt; was die Scheibe betrifft, ſo mußte ich Dich mit dieſem Umſtande bekannt machen, denn es ſind mir nur noch neun Thaler geblieben; ach! ich vergaß... und die Bandroſe hat mich zwei Thaler gekoſtet, ich habe daher nur noch ſieben Thaler.

Zwei Thaler dieſe elende Schleife! ſagte der Barbier, einen ſpöttiſchen Blick auf den Degengriff des Ritters werfend.Chaudoreille, Du haſt Deine Beſtimmung verfehlt, Du hätteſt Intendant werden ſollen, denn Du haſt ein eigenes Talent, die Rech⸗ nungen zu vergrößern!

Was meinſt Du mit dieſen Worten, ich bitte Dich.

Daß dieſe Bandroſe höchſtens fünfzehn Sous werth iſt.

Ja, für einen Reiſenden, für einen Unbekannten vielleicht, aber wenn man einen großen Herrn reprä⸗ ſentirt, ſo ziehen einem die Kaufleute die Haut ab. Ich glaubte nicht filzig ſein zu dürfen: wenn man das Dreifache von mir verlangt hätte, ich würde es gegeben haben, ohne ein Wort zu verlieren, ſo bin ich.

Beruhige Dich, ſagte Touquet, über die Hitze