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„Ja, ohne Zweifel.“
„Nun, mein Freund, wenn Ihnen das mißfällt, ſo werde ich mich denſelben nicht mehr nähern.“ Ge⸗ rührt von Blanca's Sanftmuth nimmt der Barbier eine mildere Miene an und ſich vom Tiſche erhebend, ſagte er faſt in liebreichem Tone zu ihr:„Gehen
Sie auf Ihr Zimmer zurück, Blanca; ich werde
mich bald bemühen, Ihr Leben minder einförmig zu machen; ja, ich fühle, daß Sie nicht beſtändig in einer ſo traurigen Zurückgezogenheit bleiben können.“ „Ach, ich befinde mich wohl, mein Freund, und wenn ich nur die Romanze ganz lernen könnte... allein Herr Chaudoreille ſingt mir nur ſein Hirten⸗ lied und dieſes unterhält mich nicht.“ Ich werde Ihnen andere kaufen.“ „Ach! en Sie diejenigen zu erhalten, die ich
dieſen Morgen vehort habe:„Ich liebe und liebe auf
immer, mein Liebchen gehört ganz mein.: Werden Sie ſich daran erinnern?“
„Ja, ja, ich werde mich daran erinnern. Allein
ich erwarte Jemand... gehen Sie auf Ihr Zimmer
zurück.“ Blanca grüßt den Barbier und kehrt fröhlich
auf ihr Zimmer zurück, während Touquet, ſie mit den
Augen verfolgend, zu ſich ſagt:„Wohlan, ich hatte keine Urſache, beſorgt zu ſein, ſie kennt ihn nicht.“ Eine Stunde nach dieſer Unterhaltung klopft man
an die Thüre des Barbiers und Margarethe öffnet
dem Ritter Chaudoreille, der mit der wichtigen Miene
eines Menſchen, der ſehr mit ſich zufrieden iſt, in
den Saal tritt.
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