Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Ja, ohne Zweifel.

Nun, mein Freund, wenn Ihnen das mißfällt, ſo werde ich mich denſelben nicht mehr nähern. Ge⸗ rührt von Blanca's Sanftmuth nimmt der Barbier eine mildere Miene an und ſich vom Tiſche erhebend, ſagte er faſt in liebreichem Tone zu ihr:Gehen

Sie auf Ihr Zimmer zurück, Blanca; ich werde

mich bald bemühen, Ihr Leben minder einförmig zu machen; ja, ich fühle, daß Sie nicht beſtändig in einer ſo traurigen Zurückgezogenheit bleiben können. Ach, ich befinde mich wohl, mein Freund, und wenn ich nur die Romanze ganz lernen könnte... allein Herr Chaudoreille ſingt mir nur ſein Hirten⸗ lied und dieſes unterhält mich nicht. Ich werde Ihnen andere kaufen. Ach! en Sie diejenigen zu erhalten, die ich

dieſen Morgen vehort habe:Ich liebe und liebe auf

immer, mein Liebchen gehört ganz mein.: Werden Sie ſich daran erinnern?

Ja, ja, ich werde mich daran erinnern. Allein

ich erwarte Jemand... gehen Sie auf Ihr Zimmer

zurück. Blanca grüßt den Barbier und kehrt fröhlich

auf ihr Zimmer zurück, während Touquet, ſie mit den

Augen verfolgend, zu ſich ſagt:Wohlan, ich hatte keine Urſache, beſorgt zu ſein, ſie kennt ihn nicht. Eine Stunde nach dieſer Unterhaltung klopft man

an die Thüre des Barbiers und Margarethe öffnet

dem Ritter Chaudoreille, der mit der wichtigen Miene

eines Menſchen, der ſehr mit ſich zufrieden iſt, in

den Saal tritt.

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