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hin und flüſtert ihr in's Ohr:„Ein großer Herr ſchickt mich zu Ihnen... er iſt ein gewaltig reicher Mann.. und ein Günſtling des... ein Liebhaber der...“.
„Es iſt... es iſt der Marquis von Villebelle,“ ſagte die ungeduldige Julie,„ich weiß es ſchon lange! Was will er von mir? was hat er Ihnen mir zu ſagen aufgetragen? Wohlan, mein Herr, beendigen Sie...“
„Ich muß ſehr geſchickt ſein,“ ſagte Chaudoreille bei ſich,„weil man, ohne daß ich ſpreche, Alles erräth, was ich ſagen will!... Da Sie ſeinen Na⸗ men wiſſen,“ beginnt er wieder, ſein Geſicht von Neuem Juliens Ohre nähernd, die ihn ungeſtüm zurückſtößt,„ſo habe ich nicht nöthig, es Ihnen zu ſagen; dieſer große Herr betet Sie an.“
„Er hat Ihnen ohne Zweifel nicht den Auftrag gegeben, mir ſeine Geſinnungen auszudrücken.“
„Nein, aber er hat mir aufgetragen, Sie um eine geheime Zuſammenkunft zu bitten; wenn Sie ihm dieſe Gunſt nicht gewähren, ſo legt er in den vier Winkeln dieſer Straße Feuer ein, um das Ver⸗ gnügen zu haben, Sie zu retten. Ich flehe Sie an, ſchöne Julie, denn ſo nennt man Sie, glaube ich, was mich vermuthen läßt, daß Sie keine Franzöſin ſind... Habe ich richtig errathen?“
„Hat man Ihnen aufgetragen, mich dieß zu fra⸗ gen,“ ſagte Julie, einen verächtlichen Blick auf Chaudoreille werfend.
Dieſer beißt ſich in die Lippen, ſetzt ſeine linke


