Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Hand auf ſeine Hüfte und ſagt mit gedämpfter Stimme:Was werde ich dem Marquis von Ville⸗ belle ſagen, deſſen Buſenfreund ich bin und den ich in dieſem Augenblicke vertrete?

Daß er ſeine Geſandten beſſer wählen ſolle! ſagte Julie in trockenem Tone.

Ich wußte es doch, ſagte Chaudoreille zu ſich, einige Schritte zurücktretend;ſie iſt in mich verliebt geworden, denn meine Perſon hat noch immer un⸗ widerſtehliche Reize! Das Alles iſt ſehr unangenehm .. ich hätte mich ein wenig verhüllen oder wenig⸗ ſtens meinen Augen nicht erlauben ſollen, neue Wunden zu ſchlagen... es iſt hier Geld zu gewin⸗ nen; der Teufel, verlieren wir es nicht aus dem

Geſichte.

Chaudoreille ſagt nun wiederholt zu Julien, in⸗

dem er ſie aus Klugheit nur ſein Profil ſehen läßt:

Was werde ich dem Marquis ſagen; wo gehen Sie morgen Abend ſpazieren?

Das junge Nädchen ſchweigt einige Augenblicke und ſcheint in tiefes Nachdenken verloren; während dieſer Zeit betaſtet Chaudoreille ſeinen Beutel, mit Ungeduld die Antwort des Mädchens erwartend und zu ſich ſagend:In jedem Falle werde ich die zehn Thaler nicht zurückgeben.

Morgen Abend um acht Uhr auf der Brücke la Tourneille, ſagte endlich die junge Italienerin, denn Julie war in der That keine Franzöſin.

Es iſt genug, antwortet Chaudoreille, ſtets eine ſolche Stellung behauptend, daß dem jungen