Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Der Henker! welcher Blick, welches Feuer! ſagt er zu ſich, einen Schritt rückwärts tretend, wäh⸗ rend das Mädchen fortfährt, ihn zu betrachten, was ihn vollends ſo ſehr bezaubert, daß er eine leichte Kreiswendung wagt, bei welcher Rolands Scheide einer auf einem benachbarten Tabouret ſitzenden Katze beinahe das Auge ausgeſchlagen hätte.

Ein ſpöttiſches Lächeln ſchwebt auf den Lippen des jungen Mädchens, während ſie zu Chaudoreille ſagt:Welches Band wünſcht der Herr?

Welches Band 2... meiner Treu, ich weiß es ſelbſt nicht recht... Etwas, das zu meiner übrigen Kleidung paßt... ich will eine Bandroſe für Roland.

Was iſt dieſer Roland, mein Herr?

Mein Degen, ſchöne Brünette, den ich Jedem in den Leib ſtoßen werde, der läugnet, daß Sie die ſchönſten Augen auf der Welt haben.

Entzückt über ſein Compliment ſagt Chaudoreille ganz leiſe zu ſich:Nehmen wir uns in Acht, gehen wir nicht zu weit, ſeien wir nicht zu liebenswürdig, vergeſſen wir nicht, daß ich nicht für meine Rechnung hier bin... dieſes junge Mädchen ſcheint bei meinem Anblicke zu entbrennen... Zum Henker! wenn ich eine Krauſe hätte, ſo würde ich, ohne es zu wollen,

die Kleine dem Marquis von Villebelle wegkapern!... Wohlan, Chaudoreille, verbirg Deine Reize, wenn Du kannſt, ſchieße Deine Blicke nicht auf dieſe hübſche Perſon, und beeile Dich, ihr zu ſagen, daß Du nicht der biſt, mit dem ſie ſich beſchäftigen muß.

Während Chandoreille dieß ſagt, beſchaut und